Kategorie: Allgemein

Wie entstehen unterschiedliche Preise von Objektiven?

Wie entstehen unterschiedliche Preise von Objektiven?

Wie entstehen unterschiedliche Preise von Objektiven?

 

Für jede Kamera und für jede Marke gibt es viele verschiedene Objektive. Die Preis von Objektiven variierten teilweise sehr stark, und auf den ersten Blick ist nicht zu erkennen warum. In diesem Artikel werde ich Fragen rund um dieses Thema klären. Denn schließlich ist es sehr wichtig zu wissen, weshalb man für ein Objektiv 300€ mehr bezahlt, als für ein anderes.

Innere Werte

 

Jedes Objektiv ist im Grunde gleich aufgebaut. Viele verschiedene Linsen die einzeln oder in Gruppen angeordnet sind, sind für das Zoomen und Scharfstellen zuständig. Sind diese Linsen nicht exakt geschliffen, kann es zu Abbildungsfehlern kommen. Je hochwertiger dabei das verwendete Glas ist, umso besser und somit teurer ist das Objektiv. Was dabei ebenfalls eine Rolle spielt, ist die Feinmechanik des Objektivs. Je besser sie ineinander greift und die Linsen verschiebt, umso besser ist das Objektiv.

Auch die Elektronik innerhalb des Objektivs ist für die großen Preisspannungen verantwortlich. Denn wenn die Messsignale nicht fehlerfrei vom Objektiv übertragen werden, kommt es ebenfalls zu Abbildungsfehlern.

 

Material

Ein weiterer Faktor ist das Material aus welchem das Objektiv gefertigt ist. Ist es aus Metall, ist es natürlich viel strapazierfähiger und hält größere Beanspruchungen aus

Qualität

Natürlich spielen auch andere Qualitätsfaktoren eine Rolle. Ein Beispiel dafür ist die Auflösung der Bilder. Dies ist die Fähigkeit, feine Strukturen sehr klar und detailliert abzubilden.

Marken

Natürlich hat auch die Marke einen Einfluss auf den Preis. Denn Objektive von Leica sind logischerweise teurer als beispielsweise Objektive von Canon oder Nikon. Denn diese Marken stehen einfach für sich und sind allein aus diesem Grund schon hochpreisig.

Fazit:

Es gibt also viele verschiedene Gründe für die unterschiedlichen Preise von Objektiven. Die allermeisten haben natürlich etwas mit der Qualität der Materialien zu tun, aber auch mit deren Verbauung. Aber wie in allen anderen Branchen auch, spielt natürlich auch die Marke eine große Rolle.

 

 

Was ist der Cropfaktor?

Was ist der Cropfaktor?

Cropfaktor

Über diesen Begriff ist zwangsläufig jeder schon einmal gestolpert der sich ernsthaft über das Thema Fotografie informiert hat. Doch was genau ist der Cropfaktor und was sagt er aus? Ist er wirklich nur schlecht oder kann ich ihn auch zu meinem Vorteil nutzen? Auf diese und weitere Fragen wird dieser Artikel Antworten geben.
Verwendet man ein analoges Objektiv an einer digitalen Kamera, tritt der Formatfaktor, oder auch Cropfaktor auf. Früher waren Objektive auf den Kleinbildfilm ausgelegt dessen Format 24×36 mm war. Dieses Format wird auch als Vollformat bezeichnet und die Sensoren in diesem Format als Vollformatsensoren. Haben diese Sensoren ein kleineres Format, landet ein Teil des projizierten Bildes außerhalb des Sensors. Deshalb würde auch eigentlich der Begriff Brennweitenverlängerung besser passen, denn das Motiv wirkt nun größer. Dieser ist faktisch natürlich falsch, beschreibt aber gut den optischen Effekt.

 

Durch die Effekte des Cropfaktors werden störende Elemente am Rand nun ausgeblendet. Auch können durch den genannten Effekt die Brennweiten rechnerisch natürlich verlängert werden.

Beispiel

Benutzt man ein analoges 28- 70mm Objektiv auf einer Kamera mit einem Sensor mit Cropfaktor von 1,5 verändert sich die Brennweite rechnerisch. Die 28mm die normalerweise einen typischen Weitwinkeleffekt hätten, werden somit zu 42mm und der Effekt geht verloren. Die 70mm würden zu 105mm werden und so optisch zu einem Teleobjektiv werden. Wichtig zu sagen ist natürlich, dass sich die Brennweite nicht physikalisch, sondern nur rechnerisch ändert.